Informationen zum Schulbetrieb ab Montag, den 31.05.2021

  • Auf der Grundlage der aktuellen Fassung der Coronabetreuungsverordnung findet derzeit der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen ganz überwiegend im Wechselunterricht, in einer geringeren Zahl von Fällen wegen hoher Inzidenzwerte noch im reinen Distanzunterricht statt.
  • Ab Montag, den 31. Mai 2021 gilt folgende Regelung: Alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100, kehren  zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurück. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben (insbesondere Masken- und Testpflicht) gelten weiter.
  • Das heißt an kommenden Montag gibt es keine A- oder B-Gruppen mehr! Alle Kinder einer Klasse nehmen täglich wieder gleichzeitig am Präsensunterricht und auch an der OGS-Betreuung teil: Eine „Notbetreuung“ gibt es nicht mehr! Einen Anspruch auf eine OGS-Betreuung haben, wie sonst auch üblich, nur Kinder mit einem Betreuungsvertrag!
  • Es werden keine zusätzlichen Verfahrensregeln implementiert. Auch für den Übergang in einen Inzidenzbereich von unter 100 sollen die allgemeinen Regeln gelten:
    • An fünf aufeinanderfolgenden Werktagen ein Unterschreiten des Schwellenwertes;
    • danach Außerkrafttreten der Einschränkungen am übernächsten Tag;

Es gilt somit ab Montag: täglicher Präsenzunterricht in Klassenstärke!

  • Im Präsenzunterricht in Klassen- oder Kursstärke ist das Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz im Unterricht weiterhin verpflichtend!
    Zudem müssen sich seit dem Ende der Osterferien Schülerinnen und Schüler sowie alle an der Schule Beschäftigten zwei Mal pro Woche einem Antigen-Schnelltest oder in Grundschulen einem Lolli-Test unterziehen.
  • Die dadurch im Vergleich zum ersten Schulhalbjahr deutlich erhöhten Sicherheitsmaßnahmen sind nicht nur Grundlage für einen täglichen Unterricht in Klassen- und Kursstärke, sondern auch Voraussetzung dafür, dass über den Unterricht im Klassenverband hinaus eine Mischung von Schülergruppen im Präsenzunterricht erfolgen kann.**(vgl. hierzu die weiter unten aufgeführten Vorgehensweise des Gesundheitsamtes der Stadt Bonn!!)
    Dies gilt beispielsweise im Bereich der Fremdsprachen oder im Religionsunterricht**

 Auswirkungen auf die Testverfahren

  • Grundsätzlich hat die Umstellung vom Wechsel- auf einen vollständigen Präsenzunterricht keine Auswirkungen auf die in den Schulen eingesetzten Testverfahren und die Anzahl der benötigten Tests.
  • Für die Grundschulen,  die am Lolli-Testverfahren beteiligt sind, werden sich voraussichtlich nur kleine Änderungen ergeben. Im Interesse einer gleichmäßigen Auslastung der Labore und mit dem Ziel, die Anpassungen so gering wie möglich zu halten, wird es zumindest bis auf Weiteres bei den vier Pool-Testtagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bleiben, wobei an jedem Tag die Hälfte der in der Schule anwesenden Schülerinnen und Schüler am Pool-Test teilnehmen.
    • Somit werden ab der kommenden Woche bei uns in der Paul- Gerhardt-Schule voraussichtlich  ….

…..montags und mittwochs die Schülerinnen und Schüler der Schuleingangsphase, also die Klassenstufen 1/2  (A-Rhythmus) und
…..dienstags und donnerstags die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3/4 (B-Rhythmus)
am Pooltests teilnehmen.

  • Zu den möglichen Anpassungen beim Lolli-Testverfahren wird uns das MSB noch kurzfristig gesonderte Informationen zukommen lassen, u.a. auch zur ggf. geänderten Poolbildung.

Wiederaufnahme der Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe bei einem vollständigen Präsenzbetrieb

  • Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote gemäß BASS 12-63 Nr. 2 können gemäß Coronabetreuungsverordnung ab dem 31. Mai 2021 im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen Kapazitäten unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wiederaufgenommen werden, wenn ein Schulbetrieb in vollständiger Präsenz zulässig ist. Von der regelmäßigen Teilnahme an den Angeboten soll nur noch in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden. Über Ausnahmen wird vor Ort entschieden.
  • Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet.
  • Auch der Besuch außerschulischer Lernorte ist bei einem Schulbetrieb in vollständiger Präsenz wieder möglich. Grundsätzlich ist soweit wie möglich ein regulärer Angebotsumfang anzustreben.
  • Die Zusammensetzung der Gruppen in den Ganztags- und Betreuungsangeboten ist, wie auch im Unterricht, zu dokumentieren, um bei Bedarf Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Die Umsetzung auch jahrgangsübergreifender Ganztagskonzepte ist wieder möglich.
  • Für Räume und Kontaktflächen gelten die Hygienebestimmungen, die im Rahmen der standortbezogenen Hygienekonzepte festgelegt sind. Eine Desinfektion von Spielzeugen, die gemeinsam genutzt werden, ist nicht erforderlich.
  • Die Notwendigkeit zum Tragen einer medizinischen Maske besteht fort; die Coronabetreuungsverordnung lässt in Ausnahmefällen für Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 auch das Tragen einer Alltagsmaske zu.
  • Der Betrieb von Schulmensen ist an allen Schulen wieder möglich. Möglich sind auch Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch Dienstleister, Kioske oder Bistros zur Versorgung derjenigen, die sich am Schulstandort aufhalten, wenn die aktuell gültigen Vorgaben gemäß Infektionsschutz und Hygienevorschriften eingehalten werden. Die einzelnen Maßnahmen sind durch den Schulträger jeweils in Rücksprache mit Schulleitung und dem örtlichen Gesundheitsamt abzuklären.

Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht)

  • Sportunterricht kann an Schulen im durchgängigen Präsenzbetrieb bei Beachtung der einschlägigen Hygienevorgaben wieder grundsätzlich in vollem Umfang erteilt werden. Allerdings findet dieser in der Regel im Freien statt.
  • Nur zu Prüfungszwecken und bei widrigen Witterungsverhältnissen kann von dieser Regel abgewichen werden. Findet Sportunterricht in Ausnahmefällen in Sporthallen statt, besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske; intensive ausdauernde Belastungen in Sporthallen sind unzulässig.
  • Der Schwimmunterricht soll stattfinden.***(Voraussichtlich wird er aber bei uns nicht stattfinden. Hierzu wird es wohl noch eine Info vom Sport- und Bäderamt geben, da noch nicht geklärt ist, ob es möglich sein wird, die Beueler Bütt zu nutzen, denn normalerweise schließen die Hallenbäder im Juni!).  
    Besondere Berücksichtigung müssen die Ausbildung von Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmern sowie prüfungsrelevante Schwimmkurse finden.
  • Beim Sportunterricht im Freien und beim Schwimmunterricht besteht keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder sonstigen Mund-Nase-Bedeckung.
  • Die Auswahl der Lerninhalte und der Unterrichtsorganisation muss für den Sportunterricht im Freien, in Sporthallen und beim Schwimmunterricht unter dem Blickwinkel erfolgen, dass ausreichend Abstand gehalten werden kann.

Planung von Abschlussfeiern (4. Schuljahre)

  • Verlässliche Aussagen zur Zulässigkeit von Abschlussfeiern sind zurzeit noch nicht möglich. Angesichts der sich derzeit stetig verbessernden Infektionslage, sind Planungen für Abschlussfeiern zum jetzigen Zeitpunkt verantwortbar. Die genauen Rahmenbedingungen für die letzten Schultage können jetzt noch nicht festlegt werden. Wir werden Sie allerdings zum frühestmöglichen Zeitpunkt informieren.

Wichtige Infos vom Gesundheitsamt Bonn bezüglich der Lolli – Tests sowie dem Verfahrensablauf im Falle von positiven Pool-Tests / Einzeltests (kursiver Text ist vom Gesundheitsamt):

  • „Wenn sich trotz positivem Ergebnis beim Pool-Test in den anschließenden Einzel-PCR-Tests auch bei vollständiger Abgabe durch alle Kinder des Pools kein positives Einzeltestergebnis ergibt, bedarf es einer weiteren Nachtestung durch Haus- bzw. Kinderärzte im Rahmen individueller PCR-Tests (das Verfahren verlängert sich entsprechend).
  • Das Gesundheitsamt wird erst dann beteiligt, wenn ein positiver Einzel-Test vorliegt. Dann nimmt das Gesundheitsamt die Ermittlungen über die Kontakte des positiv getesteten Kindes im Schulkontext (und privat, dies betrifft dann die Schule nicht) auf.
  • Für die Ermittlung der Schulkontakte telefoniert es mit der Schule und erfragt die engen Kontaktpersonen des betreffenden Kindes. Voraussetzung ist in jedem Fall ….

               ….die korrekte Einhaltung der AHA-Regeln und des Lüftungskonzeptes. (
                …enge Kontaktpersonen sind in jedem Fall die direkten Sitznachbarn des

    Kindes in den unterschiedlichen Unterrichtssettings,
              …. beim Essen
             …  und am Nachmittag, wie auch Spielpartner in der Pause bzw. der OGS.

    Hier ist die Schule in der Verantwortung, die korrekte Übermittlung der engen Kontaktpersonen zu gewährleisten.
    Es geht hier um die Verhinderung der Ausbreitung der Infektion, nicht darum, dass möglichst viele Kinder weiter die Schule besuchen können.
    Bei unklarer Ermittlungslage muss evtl. die komplette Klasse und ggf. die ganze Gruppe der Nachmittags­ – Betreuung in Quarantäne gehen!!

**Es ist daher weiterhin anzuraten, weder in der Schule, noch im Nachmittagsbereich unterschiedliche Gruppen mit anderen Gruppen zu mischen und eine genaue Dokumentation mittels Sitzplänen und Anwesenheitslisten zu gewährleisten. Das Gesundheitsamt kann nicht selbst Sitzpläne oder Dokumentationslisten auswerten.

**Eine Gruppenmischung im Vormittagsverlauf  wäre aber in folgenden Unterrichtsfächern nötig: Religion, DaZ – Förderung, Kunst AGs im 4. Schuljahr,
Lehrerwechsel im Fachunterricht:  Englisch

  • Die Schule übermittelt dem Gesundheitsamt in der vom Gesundheitsamt zuvor (zusammen mit dem „Infobrief für enge Kontaktpersonen“) zugeschickten Excel-Liste die engen Kontaktpersonen aus dem schulischen Kontext mit. Die Kontaktpersonen werden wiederum im bewährten Verfahren über die Zusendung des „Infobriefes für enge Kontaktpersonen“ informiert, dass sie ***trotz eines gegebenenfalls negativen Ergebnisses der Einzel-PCR auf Grund des engen Kontaktes zu der positiv getesteten Person für 14 Tage ab dem letzten Kontakt zu der positiv getesteten Person in Quarantäne begeben müssen.
  • In Fällen, in denen alle PCR-Nachtestungen von positiven Lolli-Einzeltests beim Haus- oder Kinderarzt negativ ausfallen, wird von einem falsch positiven Pool-Test ausgegangen und weitere Maßnahmen entfallen.
  • Zum hoffentlich besseren Verständnis sind die Abläufe des Lolli-Testverfahrens weiter unten noch einmal graphisch dargestellt.
  • Im Falle bereits von einer Covid-19 Infektion genesener Kinder (sofern die Infektion nicht länger als 6 Monate zurückliegt) ist aus unserer Sicht keine Teilnahme am Pooltest-Verfahren notwendig. Insbesondere erst vor kurzem genesene Kinder könnten zudem einen positiven Pool verursachen, ohne tatsächlich noch infektiös zu sein.
                  
  • Eine Information, ob ein Kind genesen ist, kann den Schulen nur über die Eltern des Kindes mitgeteilt werden, das Gesundheitsamt ist hierzu nicht befugt.

Hier finden Sie weitere Informationen: https://www.schulministerium.nrw/ministerium/03052021-informationen-zu-corona-testungen-den-grund-und-foerderschulen-sowie-den

Zusammenfassung und konkrete Umsetzungen an der Paul-Gerhardt-Schule unter Berücksichtigung der Aussagen des Gesundheitsamtes** zum Verfahrensablauf bei den Lolli-Tests:

  • Vom 31.05. bis zu den Zeugniskonferenzen am 17.06 haben wir 12 Schultage! Bis zu Beginn der Sommerferien 22 Schultage!
  • Aus den o.g. Aspekten ist es sicherlich nachvollziehbar und auch in Ihrem eigenen Interesse, dass wir Quarantänefälle (so kurz vor den Sommerferien) möglichst vermeiden! Insbesondere bei den oben im Rahmen aufgeführten Fächern (v.a. in Religion), mischen sich ganze Jahrgänge! Im Falle eines positiven Testes könnte somit im ungünstigsten Falle ein ganzer Jahrgang oder zumindest ein großer Anteil dieses Jahrgangs ggf.  inclusive Lehrkräfte in Quarantäne müssen! Deshalb und angesichts der wenigen verbleibenden Schultage ist es aus unserer Sicht u.A. auch, weil unsere Personalressource sehr knapp ist, nicht sinnvoll für 4 – 6  Schulstunden die o.g. Fächer durch eine Gruppenmischung bzw. durch zusätzlichen Lehrer/innenwechsel (v.a. in Religion) in der sonst üblichen Form zu unterrichten und das Risiko in eine Quarantäne zu müssen, möglichst gering halten!Wir werden also versuchen, möglichst viele Stunden durch den Einsatz der Klassenlehrer/innen in den eigenen Klassen abzudecken!

    Somit werden auch die Fächer Religion, DaZ, Kunst (AG), Englisch möglichst im Klassenverband durch die Klassebnlehrer/innen unterrichtet. Der Schwimmunterricht gehört im Prinzip auch dazu, zumal sowieso nur noch max. 2-3 Schwimmstunden erteilt werden könnten, sofern es überhaupt in der Beueler Bütt möglich wäre.
  • Der Sportunterricht wird draußen stattfinden! Bitte entsprechende Kleidung mitgeben!
  • Einen neuen Stundenplan erhalten Sie in den nächsten Tagen über die Klassenlehrer/innen.
  • Wir werden versetzte Anfangszeiten für den Schulbeginn sowie für die Pausenzeiten haben!

    Schulbeginn mit offenem Anfang für Stufe 2, 3,4:
    07.55 – 08.10 Uhr (15 min offener Anfang)
    Schulbeginn mit offenem Anfang für Stufe 1: 08.05 – 08.20 Uhr (15 min offener Anfang)
  • Weitere Informationen erhalten Sie über die Klassenlehrer/innen.